Von Offline- zu Online-Berufen

Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass heute viel mehr Jobs von zuhause aus erledigt werden können. In Deutschland boten im Jahr 2018 vier von zehn Unternehmen Home Office an, dies sind 39 Prozent aller Arbeitgeber. Viele Arbeiten, die mit dem Computer ausgeführt werden, lassen sich von den eigenen vier Wänden aus bewältigen. Teilweise ist es erforderlich, dass die Angestellten an bestimmten Tagen im Büro der Firma anwesend sind, um Arbeitsvorgänge und Strategien zu besprechen.

Wer sich selbständig machen möchte, hat es im Home-Office oftmals leichter: So entstehen keinerlei Kosten für die Anmietung von Geschäftsräumen und die Fahrt an den Arbeitsplatz. Nachstehend haben wir einige Berufe zusammengestellt, die auch online ausführbar sind:

  • Marketing-Jobs
  • Psychologen
  • Grafik-Designer

Marketing-Jobs

Weder on- noch offline geht es ohne Marketing, denn es sichert den langfristigen Erfolg eines jeden Unternehmens. Die genaue Marktbeobachtung ist erforderlich, um die Produkte und Leistungen auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Zum einen verhilft es zu neuen Interessenten, zum anderen zu einer konstant höheren Profitabilität. Der Unterschied zwischen Online- und Offline-Marketing befindet sich im Kommunikationsfluss zwischen potentiellen Kunden und Unternehmen. Aufgrund der Tatsache, dass Nutzer die Kommunikation auf der Suche nach bestimmten Themen und Informationen selbst in Gang bringen, besteht bei Online-Marketing Wechselseitigkeit.

Psychologen

Um den Beruf als Psychologe ausüben zu können, musste man früher entweder eine eigene Praxis eröffnen oder eine adäquate Anstellung finden. Bei schwerwiegenden psychologischen Problemen ist das Aufsuchen eines Therapeuten unumgänglich. Psychologen helfen uns aber auch im Alltag weiter: In Sachen Partnerschaftsberatungen, der Verarbeitung von Trennungsschmerz oder beim Thema Wie bekomme ich meine Ex zurück lässt sich durchaus auch per Internet Hilfe leisten. Fachleute sind gefragt, auf ihrer Webseite Fragen zu beantworten oder individuell beratend per Chats oder Mail ihren Kunden zur Seite zu stehen.

Grafik-Designer

Konzentrierte sich die Arbeit eines Grafik-Designers zuvor auf analoge Medien wie Layouts für Werbebroschüren und Firmenlogos, wird mittlerweile vermehrt digital designt. Die gestalteten Produkte stehen als Elemente der Kommunikation zur Verfügung und sind nicht mehr reine Grafikarbeiten. Die Namen der Studiengänge zum Grafik-Designer haben sich gleichfalls geändert: Sie heißen heute Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign. Hier geht es neben der Umsetzung auch um die Konzipierung einer Strategie hinter der Gestaltung. Um die Vorstellungen eines Kunden genau umsetzen zu können, kann ein persönliches Gespräch mit dem Auftraggeber erforderlich sein. Danach werden die Arbeiten im Home-Office umgesetzt, eigene Büroräume sind nicht vonnöten. Ausschließlich ein Computer mit entsprechender Software lässt sich einsetzen.

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