So wird man Devisenhändler

Devisen ist ein anderes Wort für Währungen und die Aufgabe eines Devisenhändlers besteht darin, für seine Kunden ausländische Währungen zu kaufen oder zu verkaufen. Ein Devisenhändler arbeitet im Grunde wie jeder andere Händler an der Börse, er beobachtet die Schwankungen, was die Zinsen und die Kurse im Forex Handel angeht und versucht, für seine Kunden einen möglichst großen Gewinn zu erzielen. Devisenhändler arbeiten freiberuflich für ihre Kunden, aber sie können auch als Angestellte bei einer Bank tätig sein. In dieser Position versuchen Devisenhändler, für das Bankhaus an der Börse Gewinne zu machen und diese Gewinne zu sichern.

Forex Handel – Gibt es eine Ausbildung?

Den Lehrberuf Devisenhändler gibt es nicht, jeder, der sich für das Geschäft an der Börse oder für den Forex Handel interessiert, kann als Devisenhändler arbeiten. Wer allerdings eine feste Anstellung bei einer Bank möchte, der sollte schon gelernter Bankkaufmann sein oder ein Studium der Betriebswirtschaft oder der Finanzwissenschaften absolviert haben. Grundsätzlich gilt, wer eine solide Banklehre oder ein erfolgreiches Studium hinter sich hat, der kann als Devisenhändler auch gutes Geld verdienen. Ein Devisenhändler sollte sich in der Welt des Wertpapiermarktes auskennen, denn er muss jederzeit in der Lage sein, den Markt zu analysieren, Empfehlungen auszusprechen und zu entscheiden, wann sich ein Kauf lohnt oder nicht.

Wie viel kann ein Devisenhändler verdienen?

Der Verdienst eines Devisenhändlers ist immer davon abhängig, ob er selbstständig oder angestellt arbeitet. Händler am Forex Markt, die selbstständig arbeiten, bekommen in der Regel eine Provision und es liegt am Händler selbst, wie viel er verdient. Sind die Geschäfte im Forex Handel erfolgreich, dann ist die Provision hoch, verschätzt sich der Händler aber, dann kann es passieren, dass er gar nichts bekommt. Devisenhändler, die angestellt arbeiten, verdienen je nach Alter und Berufserfahrung zwischen 2700 und 5400 Euro, wobei in den großen Städten wie Wien, Graz oder Salzburg mehr als in den kleineren Städten verdient wird.

Ein Beruf mit Vertrauen

Als Devisenhändler zu arbeiten, ist immer eine Vertrauensposition, denn schließlich geht es mitunter um eine Menge Geld. Ausländische Währungen sind nicht selten sehr starken Schwankungen unterworfen. Ein Laie kann nicht schnell genug erkennen, in welche Richtungen sich ein Kurs bewegt, ein Devisenhändler aber weiß, wann er Kaufen und wann er verkaufen muss. Für seine Kunden oder für die Bank wickelt er eigenständig Transaktionen ab und muss sich dabei immer an den Vorgaben seiner Auftraggeber orientieren, was zum Beispiel die finanziellen Limits angeht. Die Devisenhändler von heute sind im Internet zu finden und sie führen ihre Transaktionen entweder am Telefon oder direkt an der Börse durch.

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