Ein europäischer Wettstreit der grünen Daumen
Der European Award for Ecological Gardening 2025 hat seine nominierten Projekte bekannt gegeben und die Spannung steigt, denn nun ist die Öffentlichkeit aufgerufen, ihre Favoriten zu wählen. Doch was steckt hinter diesem prestigeträchtigen Wettbewerb, der Gärtner und Umweltfreunde aus ganz Europa in seinen Bann zieht?
Ökologisches Gärtnern: Mehr als nur ein Trend
Ökologisches Gärtnern bedeutet, Gärten und Grünflächen so zu gestalten und zu pflegen, dass sie im Einklang mit der Natur stehen. Das Ziel ist es, die Biodiversität zu fördern, den Einsatz von Pestiziden zu minimieren und natürliche Ressourcen wie Wasser effizient zu nutzen. Die Bedeutung solcher Initiativen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie tragen zur Verbesserung der Umwelt und der Lebensqualität bei.
Historischer Hintergrund des Awards
Der European Award for Ecological Gardening wurde ins Leben gerufen, um herausragende Projekte zu würdigen, die sich um den Schutz und die Förderung der Umwelt bemühen. Seit seiner Gründung hat der Award immer mehr an Bedeutung gewonnen, und die Anzahl der Einreichungen steigt jedes Jahr. Diese Entwicklung spiegelt das wachsende Bewusstsein für ökologische Themen in der Gesellschaft wider.
Die Nominierten: Vielfalt und Kreativität
Aus zahlreichen Einreichungen wurden 30 Projekte aus neun europäischen Ländern ausgewählt. Diese Projekte decken ein breites Spektrum ab, von gemeinschaftlich genutzten Gärten bis hin zu innovativen Technologien zur Förderung ökologischer Gartenpraxis. Besonders hervorzuheben sind die drei niederösterreichischen Projekte, die in verschiedenen Kategorien nominiert wurden.
- Kategorie 1 – Gärtnern im Zeichen der Gemeinschaft: Das NÖ Sozialpädagogische Betreuungszentrum Hollabrunn bietet eine Lehrwerkstätte für ökologischen Gartenbau, die sozial benachteiligten Jugendlichen eine praxisnahe Ausbildung ermöglicht.
- Kategorie 2 – Biodiversität und Klimawandelanpassung: Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf verbessert mit naturnahen Flächen das Mikroklima und die Klimaresilienz.
- Kategorie 3 – Trends für die Zukunft: Der TEH Kräuterschaugarten in Weinburg kombiniert Biodiversität und Heilpflanzenwissen mit Regenwassermanagement.
Österreichs Stärke im ökologischen Bewusstsein
Die Nominierung von drei Projekten aus Niederösterreich zeigt, wie stark das ökologische Bewusstsein in diesem Bundesland verankert ist. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont die Bedeutung solcher Initiativen für die Zukunft: „Wer heute in nachhaltige Grünräume investiert, legt damit auch den Grundstein für die beste Zukunft für unsere Kinder.“
Ein Blick auf andere Bundesländer und Länder
Auch andere Bundesländer und Länder zeigen großes Engagement im Bereich des ökologischen Gärtnerns. In Deutschland beispielsweise gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für den Erhalt und die Förderung der Biodiversität einsetzen. Vergleichbare Projekte finden sich auch in Großbritannien und Italien, wo Gemeinschaftsgärten und Biodiversitätsinitiativen immer populärer werden.
Die Rolle der Jury
Eine hochkarätige Fachjury bewertet die Projekte. Zu den Juroren gehören Karl Ploberger, ein bekannter Gartenbuchautor, und Katja Batakovic, die fachliche Leiterin von „Natur im Garten“. Diese Experten bringen ihre umfangreiche Erfahrung und ihr Wissen ein, um die besten Projekte auszuwählen.
Die Auswirkungen auf die Bürger
Die positiven Auswirkungen solcher ökologischen Projekte auf die Bürger sind vielfältig. Sie bieten nicht nur Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, sondern verbessern auch die Lebensqualität durch die Schaffung grüner Oasen in städtischen und ländlichen Gebieten. Zudem fördern sie das Gemeinschaftsgefühl und das Umweltbewusstsein.
Publikumsvoting: Die Macht der Bürger
Ab sofort bis zum 16. Oktober 2025 können Bürger ihre Stimme abgeben und damit aktiv an der Entscheidung teilnehmen, welches Projekt den Award gewinnen soll. Diese Beteiligung stärkt das Bewusstsein für ökologische Themen und fördert das Engagement der Bevölkerung.
Ein Blick in die Zukunft
Der European Award for Ecological Gardening wird auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Die wachsende Zahl der Einreichungen zeigt, dass das Interesse an nachhaltigen Gartenprojekten ungebrochen ist. Experten sind sich einig, dass solche Initiativen entscheidend dazu beitragen werden, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
In einem fiktiven Expertenzitat erklärt Dr. Hans Gründlich, ein renommierter Umweltforscher: „Diese Projekte sind Leuchttürme des Wandels. Sie zeigen, wie wir mit kreativen Lösungen und gemeinschaftlichem Engagement eine nachhaltige Zukunft gestalten können.“
Fazit
Der European Award for Ecological Gardening ist mehr als nur ein Wettbewerb. Er ist ein Zeichen des Wandels und ein Aufruf zum Handeln. Die nominierten Projekte bieten Inspiration und Hoffnung für eine grünere, nachhaltigere Zukunft. Jetzt liegt es an den Bürgern, ihre Stimme abzugeben und den Gewinner zu bestimmen. Die Preisverleihung am 21. November 2025 verspricht, ein Fest der Innovation und des Engagements zu werden.