Anlagestrategien für Berufseinsteiger

Der Berufseinsteiger, der sich gerade erst am Anfang seiner Karriere befindet, sollte sich intensiv mit den unterschiedlichen Anlagestrategien befassen. Schlussendlich hat der Berufseinsteiger mehr Zeit, wenn es beispielsweise darum geht, dass schwache Börsenperioden ausgesessen werden müssen. Wichtig ist auch, dass traditionelle Produkte, so etwa das Sparbuch, ignoriert werden – wer sein Geld vermehren will, der sollte in Aktien, beispielsweise über CMC Markets, investieren.

Immer an die Altersvorsorge denken!

Auch wenn es mitunter noch Jahrzehnte dauern wird, bis man endlich das rentenfähige Alter erreicht hat, so ist es dennoch wichtig, dass schon zu Beginn der Berufskarriere für die Zeit nach dem Arbeitsleben vorgesorgt wird. Die extrem lange Spardauer und der Zinseszinseffekt sind hervorragende Bedingungen, sodass mit sehr niedrigen Monatsbeiträgen eine attraktive Summe angespart werden kann. Empfehlenswert sind hier beispielsweise die vom Staat geförderten Varianten wie die Rürup- oder Riester-Rente oder auch die betriebliche Altersvorsorge. Aber selbstverständlich ist es auch wichtig, dass man sich um die unteren Bausteine der Anlagestrategie kümmert. Dazu gehört beispielsweise die Liquiditätsreserve, die beispielsweise auf einem Tages- oder Festgeldkonto gebunkert werden kann. Wer einmal ein Eigenheim besitzen möchte, der wird mitunter auch nicht falsch liegen, wenn er sich für einen Bausparvertrag entscheidet, der auch problemlos als Sparform genutzt werden kann.

70 Prozent können in Aktienfonds oder Anleihen fließen

Aufgrund der Tatsache, dass der Berufseinsteiger noch viele Arbeitsjahre vor sich hat, in denen er Geld zur Seite legen kann, sieht seine Anlagestrategie anders als die Strategie eines 40- oder 50-Jährigen aus, der mitunter schon hohe Summen in sichere Produkte investieren muss, um einen attraktiven Gewinn erzielen zu können. Somit ist es kein Problem, dass der Berufseinsteiger rund 70 Prozent der Sparsumme in Aktienfonds, Anleihen oder Zertifikate steckt. Rund 20 Prozent sollten in die betriebliche Altersvorsorge oder in die Riester-Rente fließen und 10 Prozent in einen Bausparvertrag. Auch wenn man für die Zukunft vorsorgen will, so darf keinesfalls die Liquiditätsreserve außer Acht gelassen werden – hier gilt die Faustformel, dass zumindest drei Nettogehälter als Rücklage zur Verfügung stehen sollten. Wer ein jährliches Gehalt von 25.000 Euro netto bezieht, sollte daher mindestens 5.500 Euro auf einem Tagesgeldkonto gelagert haben. Wichtig ist in diesem Fall aber auch, dass die eigene Lebenssituation berücksichtigt wird – wer beispielsweise kein Auto hat, der braucht keine hohen Rücklagen für Reparaturen, sondern sollte nur darauf achten, dass er genügend Geld auf der Seite hat, sofern defekte Geräte ausgetauscht werden müssen. Vorsicht ist hier vor Festgeldkonten geboten: Auch wenn die Banken hier bessere Zinsen als für das Tagesgeldkonto anbieten, so ist das Geld „gesperrt“ – das heißt, auch wenn 5.500 Euro zur Verfügung stehen, so gibt es das Geld nur in der Theorie, weil es praktisch von der Bank verwendet wird. Wer dennoch mit einem Festgeldkonto spekuliert, der sollte daher im Vorfeld sicher sein, dass er das Geld für den gewählten Zeitraum nicht braucht oder sich für eine relativ kurze Laufzeit, also drei oder sechs Monate, entscheiden.

Auf staatliche Zuschüsse und Prämien achten

Zu Beginn geht es um den Abschluss eines Bausparvertrages und der Riester-Rente, sodass staatliche Prämien und Zuschüsse bestmöglich ausgenutzt werden können. Steht dann noch Geld zur Verfügung, sollte dieses in einen breitgestreuten Aktienfonds, in Anleihen oder in Zertifikate investiert werden.

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