Erfolgsfaktoren der weiblichen Führungsrolle

Der Konkurrenzkampf zwischen Frauen und Männern ist so alt wie diese Welt. Auch in Sachen Job und Karriere.

Der Konkurrenzkampf zwischen Frauen und Männern ist so alt wie diese Welt. Die Beharrlichkeit der Frauen auch in beruflichen Positionen den Herren der Schöpfung Paroli zu bieten, hat sie ein Stückchen näher an die berufliche Gleichberechtigung gebracht. Was noch vor dreißig Jahren kaum vorstellbar war, nämlich, dass Frauen Führungspositionen besetzen und Verantwortung auf breiter und oberster Ebene übernehmen, ist heutzutage gar nicht mehr so ungewöhnlich. Ob in der freien Wirtschaft oder in der Politik, Frauen stehen immer mehr ihren Mann. Und objektiv betrachtet tun sie das auch gleichwertig. Dennoch haben weibliche Führungskräfte mit der Skepsis von Kollegen, Kunden und Vorgesetzten zu kämpfen. Sie werden kritischer beurteilt und nicht zuletzt auch immer noch deutlich schlechter bezahlt, als Männer in gleicher Position. Wer als Frau in die Riege der Führungskräfte aufsteigen, respektive sich darin behaupten will, kann in Seminaren Schulungen und Workshops bewährte Erfolgsfaktoren praxisbezogen erlernen, optimieren und verfeinern. In Einzel- oder Gruppenarbeit wird die Praxis simuliert.

Der Alltag weiblicher Führungskräfte als permanente Herausforderung

Der berufliche Werdegang von Frauen wird deutlich häufiger unterbrochen, als der ihrer männlichen Kollegen. Zudem fallen die Ausfallzeiten – zum Beispiel wegen der Geburt eines Kindes – in die Phase in der eine berufliche Karriere erst richtig ins Rollen kommt. Und doch schaffen es immer mehr Frauen in Führungsrollen. Eine Tatsache, die in der perfekten Anwendung wirksamer Führungsinstrumente begründet ist. Klares Rollenbewusstsein, souveränes Agieren, Persönlichkeit, aber auch das gezielte Einsetzen weiblicher Körpersprache inklusive des Charismas, machen dieses ’Selbstmarketing’ aus. Der selbstsichere Umgang mit typischen ’Frauenfallen’ und Vorurteilen steht auf der Prioritätenliste erfolgreicher weiblicher Führungskräfte ebenso ganz oben, wie das Hinterfragen vorherrschender ’Glaubenssätze’ und die objektive Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede weiblicher und männlicher Führungsqualitäten. In diesem beruflichen Spannungsfeld, das zwischen Kooperation und Autorität schwingt, spielen Frauen immer mehr eine nicht zu unterschätzende, weil höchst kompetente, Rolle.

Der Weg ist auch hier das Ziel

Wie aktuell das Thema Frauen in Führungsrollen ist, zeigt eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe, bei der sich seit 2009 jährlich und an wechselnden Orten weibliche Top-Führungskräfte bergischer Unternehmen treffen. Die geballte weibliche Führungskompetenz tauscht sich aus, bespricht und vernetzt sich. Hier wird der eigene Führungsstil genauso thematisiert, wie Führungswerkzeuge, Kommunikation, Auftrittspräsenz, sowie Methoden der Führung und ihre unausweichlichen Konsequenzen. Sie wissen, worüber sie reden. Auf dem langen und beschwerlichen Weg zur Chancengleichheit haben sie es geschafft. Sie wissen aber auch, dass die Ausprägung einer Unternehmenskultur nicht unerheblichen Anteil daran hat, Frauen den klassischen Karriereweg in die Führungsetage zu ermöglichen.

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