Koralmbahn eröffnet: Jahrhundertchance für den Süden Österreichs!

Ein epochales Ereignis für die Steiermark und Kärnten Am 12. Dezember 2025 war es endlich soweit: Mit der feierlichen Eröffnung der Koralmbahn beginnt für die Steiermark und Kärnten eine neue Ära. Die beiden Zentralräume Graz …

Ein epochales Ereignis für die Steiermark und Kärnten

Am 12. Dezember 2025 war es endlich soweit: Mit der feierlichen Eröffnung der Koralmbahn beginnt für die Steiermark und Kärnten eine neue Ära. Die beiden Zentralräume Graz und Klagenfurt sind jetzt in nur 45 Minuten Fahrtzeit verbunden, was einen starken Impuls für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum auslöst: die AREA SÜD. Die Präsidenten der Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten, Josef Herk und Jürgen Mandl, bezeichnen dieses Projekt als eine Jahrhundertchance für den Süden Österreichs.

Jahrzehntelange Planung und Bauarbeiten

Nach jahrzehntelangen Planungen und Bauarbeiten ist die Koralmbahn nun Realität. Dieses Jahrhundertprojekt bietet der Steiermark und Kärnten viele Chancen. Die beiden Regionen rücken nicht nur geografisch, sondern auch wirtschaftlich näher zusammen, wodurch ein gemeinsamer Wirtschaftsraum entsteht, der der zweitgrößte Österreichs ist. Die AREA SÜD erstreckt sich über ein Drittel der Fläche Österreichs und umfasst rund 1,8 Millionen Einwohner, über 50.000 Arbeitgeberbetriebe und 730.000 Beschäftigte, die eine Wirtschaftsleistung von knapp 70 Milliarden Euro erbringen.

Positive Resonanz aus der Wirtschaft

Eine Umfrage der Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten unter 1.085 Mitgliedsbetrieben zeigt, dass 90 Prozent die verstärkte Kooperation zwischen den beiden Bundesländern positiv oder überwiegend positiv bewerten. Die größte Chancen sehen die Unternehmen in der höheren Arbeitskräftemobilität (61 Prozent), der besseren Erreichbarkeit der Bezirke (59 Prozent) und dem wirtschaftlichen Bedeutungsgewinn (52 Prozent).

Politische Maßnahmen für den Erfolg

Damit die Koralmbahn ein Erfolg wird, sind politische Maßnahmen notwendig. 67 Prozent der Befragten fordern einen rascheren Ausbau der Infrastruktur, insbesondere im Bereich Breitband, Photovoltaik und Pumpspeicherkraftwerke. 57 Prozent plädieren für eine Vereinheitlichung von Landesgesetzen, während 51 Prozent einen gemeinsamen Markenauftritt unterstützen. Aus diesem Grund haben die Wirtschaftskammern die Dachmarke AREA SÜD ins Leben gerufen, um ein strategisches und operatives Bündnis zu institutionalisieren.

Infrastrukturmaßnahmen im Fokus

  • Ausbau der wichtigsten Schienenbereiche entlang der Koralmbahn: Abschnitt Graz – Bruck und Gütertrasse Klagenfurt-Villach
  • Ausbau der zentralen Bahnstrecken abseits der Koralmbahn: InterRegio-Verbindung Klagenfurt – Bruck/Mur
  • Ausbau der Neben- und Zubringerverbindungen zur Koralmbahn: ÖV-Ausbau im Bereich Oberkärnten und Ausbau der Schienenbahnen in der Süd-/Oststeiermark
  • Ausbau bundeslandübergreifender Straßeninfrastruktur: Sicherheitsausbau S36/37
  • Anbindung Flughafen Graz an Koralmbahn und Erhalt bzw. Revitalisierung der Güterverladestation Kühnsdorf

Attraktivierung des Wirtschafts- und Lebensstandorts

  • Deregulierungsoffensive auf Länderebene
  • Netztarife senken und Energienetze ausbauen
  • Ausbau des schulischen Angebots im Bereich HTL und Kooperation im Hochschulbereich
  • Flächendeckendes Betreuungsangebot in Stadt und Land
  • Gemeinsame Vermarktung des touristischen Angebots der AREA SÜD

Eine neue Ära für die Region

Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, betont: „Für den Süden Österreichs ist die Koralmbahn eine Jahrhundertchance. Durch sie entsteht entlang der Achse Graz-Klagenfurt der zweitgrößte Ballungsraum des Landes, der auch im internationalen Maßstab eine Größenordnung darstellt.“ Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, ergänzt: „Mit der Koralmbahn wächst zusammen, was zusammengehört. Für Kärnten ist das ein echter Quantensprung – wir sind nicht länger peripher, sondern mittendrin in einem neuen Zentrum wirtschaftlicher Dynamik.“

Zukunftsausblick: Was erwartet uns?

Die Zukunft der AREA SÜD sieht vielversprechend aus. Mit der Koralmbahn als Herzstück wird erwartet, dass die Region national und international an Bedeutung gewinnt. Die verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit könnte zu einem Anstieg von Betriebsansiedlungen und Innovationen führen. Die Infrastrukturprojekte, die im Rahmen der Koralmbahn geplant sind, werden nicht nur die Mobilität verbessern, sondern auch die Lebensqualität der Menschen in der Region erhöhen.

Experten sind sich einig, dass die Koralmbahn ein Katalysator für wirtschaftliches Wachstum ist. „Die Koralmbahn wird nicht nur den Personenverkehr revolutionieren, sondern auch den Güterverkehr effizienter gestalten,“ erklärt Dr. Maximilian Hofer, Verkehrsexperte an der Universität Graz. „Dies könnte langfristig zu einem Anstieg der Wettbewerbsfähigkeit der Region im europäischen Kontext führen.“

Ein Vergleich mit anderen Regionen

Der Erfolg der Koralmbahn könnte als Modell für andere Regionen in Österreich und Europa dienen. Ähnliche Projekte, wie der Gotthard-Basistunnel in der Schweiz, haben gezeigt, dass eine verbesserte Verkehrsanbindung zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung führen kann. Die Koralmbahn hat das Potenzial, die Region nicht nur zu einem nationalen, sondern auch zu einem internationalen Verkehrsknotenpunkt zu machen.

Konkrete Auswirkungen auf die Bürger

Die Bürger in der Region werden direkt von der Koralmbahn profitieren. Die verkürzte Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt wird den Pendlerverkehr erleichtern und die Lebensqualität verbessern. Zudem wird die gesteigerte wirtschaftliche Aktivität Arbeitsplätze schaffen und den Wohlstand der Region erhöhen. „Die Koralmbahn ist nicht nur ein Verkehrsprojekt, sondern ein Lebensqualitätsprojekt,“ so Dr. Hofer weiter.

Fazit

Die Eröffnung der Koralmbahn markiert den Beginn einer neuen Ära für die Steiermark und Kärnten. Mit der AREA SÜD als neuem wirtschaftlichen Zentrum in Österreich stehen den beiden Bundesländern spannende Zeiten bevor. Die politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die im Zuge der Koralmbahn umgesetzt werden, könnten die Region zu einem Vorzeigestandort in Europa machen. Die Zukunft sieht rosig aus, und die Koralmbahn ist der Zug, der diese Zukunft antreibt.