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Apprenticeship in transition: What has changed in 14 occupational profiles

Welche 14 Lehrberufe modernisiert werden, wann die Änderungen gelten und wie Bewerber Module, Lehrbetrieb und Berufswahl richtig prüfen.

A dark-haired adult seeking an apprenticeship explores modern installation and energy technology in Austria on a summer day

Ein bekannter Lehrberuf kann morgen anders heißen, neue Schwerpunkte erhalten oder eine modernisierte Lehrabschlussprüfung bekommen. Genau das passiert mit dem österreichischen Lehrberufspaket 1/2026: Sechs Ausbildungsordnungen werden umfassend erneuert, acht weitere Lehrberufe aktualisiert. Ein Teil gilt bereits seit 1. Juli 2026, drei große Neuordnungen starten mit 1. Jänner 2027.

Für Jugendliche, Eltern und erwachsene Umsteiger ist das mehr als eine Änderung auf dem Papier. Das Lehrberufspaket 2026 zeigt, welche Kompetenzen Betriebe künftig systematischer vermitteln sollen: digitales Arbeiten, Nachhaltigkeit, Automatisierung, Dokumentation, Qualitätsorientierung und berufsethisches Handeln. Dieser Überblick erklärt die 14 betroffenen Berufe, ordnet die Änderungen für die Berufswahl ein und zeigt, welche Fragen vor einer Bewerbung in Österreich wichtig sind.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Sechs Lehrberufe erhalten neue Ausbildungsordnungen: Fahrzeugtechnik, Installations- und Energietechnik, Glasbautechnik, Glasformung und Glasveredelung, Präparation sowie Tierpflege.
  • Acht Lehrberufe werden aktualisiert: Assistent/in in der Sicherheitsverwaltung, Backtechnologie, Bahnreise- und Mobilitätsservice, Eventkaufmann/-frau, Friseur/in (Stylist/in), Industriekaufmann/-frau, Konditorei und Tiefbauspezialist/in mit Schwerpunkt Tunnelbau.
  • Seit 1. Juli 2026 gelten die Neuordnungen für Glasformung und Glasveredelung, Präparation und Tierpflege sowie die acht Aktualisierungen.
  • Ab 1. Jänner 2027 folgen Fahrzeugtechnik, Installations- und Energietechnik und Glasbautechnik.
  • Der Lehrberuf Obst- und Gemüsekonservierung wurde gestrichen. Außerdem wurde die Lehrberufsliste mit ihren Anrechnungs- und Verwandtschaftsregeln angepasst.

Die Übersicht stammt aus den aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus and the Wirtschaftskammer Österreich. Die zugrunde liegenden Verordnungen wurden im Rechtsinformationssystem veröffentlicht.

Was alle neuen Ausbildungsordnungen verbindet

Die modernisierten Berufsbilder bestehen nicht nur aus fachlichen Tätigkeiten. Das Ministerium nennt auch fachübergreifende Kompetenzbereiche, die in allen neuen Ausbildungsordnungen gleichartig aufgebaut sind: Qualitätsorientierung, Nachhaltigkeit, digitales Arbeiten, Methodenkompetenz und Berufsethik. Für Bewerber bedeutet das: Handwerkliches Geschick bleibt wichtig, reicht in vielen technischen Berufen aber nicht mehr allein.

Ein moderner Lehrling soll Arbeitsabläufe nachvollziehbar dokumentieren, Messwerte beurteilen, digitale Hilfsmittel sicher einsetzen, Ressourcenverbrauch mitdenken und bei Fehlern systematisch vorgehen. Im Bewerbungsgespräch lohnt es sich daher, nicht nur Schulnoten zu nennen. Beispiele aus Werken, Technikprojekten, Reparaturen, Vereinsarbeit oder Praktika können zeigen, wie jemand Probleme löst, sorgfältig arbeitet und Verantwortung übernimmt.

Sechs Lehrberufe werden umfassend modernisiert

1. Fahrzeugtechnik: Vier Schwerpunkte unter einem Dach

Die bisherigen Lehrberufe Kraftfahrzeugtechnik und Karosseriebautechnik werden ab 2027 in der Fahrzeugtechnik zusammengeführt. Vorgesehen sind die vier Schwerpunkte Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik und Karosserietechnik. Elektromobilität, alternative Antriebe, Fahrerassistenz, elektrische Systeme und Informationstechnik erhalten mehr Gewicht. Die offizielle Fahrzeugtechnik-Ausbildungsordnung schafft dafür den rechtlichen Rahmen.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie mechanische Zusammenhänge mögen, gerne messen und diagnostizieren und bereit sind, neben klassischer Werkstattarbeit auch Elektronik und Softwarelogik zu verstehen. Fragen Sie den Betrieb, welchen Schwerpunkt er tatsächlich ausbildet und an welchen Fahrzeug- und Antriebssystemen Lehrlinge praktisch arbeiten.

2. Installations- und Energietechnik: Gebäude werden zu vernetzten Systemen

Aus Installations- und Gebäudetechnik wird ab 2027 Installations- und Energietechnik. Die neue Struktur umfasst die Hauptmodule „Wasser und Wärme“ sowie „Lüftung“. Darauf kann das Spezialmodul „Klima- und Automatisierungstechnik“ aufbauen. Erneuerbare Wärme, energieeffizienter Betrieb, Regelung, Inbetriebnahme, Sicherheitsprüfung und systematische Fehlersuche rücken enger zusammen. Details stehen in der Installations- und Energietechnik-Ausbildungsordnung.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie praktische Arbeit auf Baustellen mit Messgeräten, technischen Plänen und automatisierten Anlagen verbinden möchten. Klären Sie vor Vertragsabschluss, welches Hauptmodul angeboten wird und ob der Betrieb das Spezialmodul tatsächlich abdecken kann.

3. Glasbautechnik: Handwerk, Bauphysik und digitale Planung

Die Glasbautechnik erhält ab 2027 ein Hauptmodul und das optionale Spezialmodul „Planung und Konstruktion“. Zu den neuen Schwerpunkten zählen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und energieeffiziente Verglasungen. Im Spezialmodul kommen Beratung, Bauphysik, Naturmaß, Entwurf und digitale Konstruktion hinzu. Der Beruf verbindet damit Montage und Materialbearbeitung mit Planung, Normenwissen und CAD.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie präzises Handwerk, Gestaltung und räumliches Denken verbinden wollen. Fragen Sie beim Schnuppern, ob der Alltag stärker auf Montage, Werkstattfertigung, Sanierung oder Planung ausgerichtet ist. Derselbe Lehrberufsname kann je nach Betrieb sehr unterschiedliche Schwerpunkte im Arbeitsalltag haben.

4. Glasformung und Glasveredelung: Seltene Handwerke bleiben ausbildbar

Fünf traditionelle Lehrberufe mit sehr wenigen Lehrlingen werden seit Juli 2026 in einem neuen Lehrberuf gebündelt. Die Schwerpunkte reichen von Glasbläserei und Glasmacherei über Glasmalerei bis zu Glasschliff und Gravur. Ziel der Zusammenführung ist, die handwerkliche Ausbildung trotz kleiner Zahl an Lehrbetrieben weiterzuführen.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie hohe Konzentration, Materialgefühl, gestalterische Fähigkeiten und Interesse an seltenen Fertigungstechniken mitbringen. Weil es nur wenige Ausbildungsorte gibt, gehören Standort, Berufsschulweg und reale Lehrstellenverfügbarkeit besonders früh in die Planung.

5. Präparation: Biologie trifft Gestaltung und 3D-Technik

Der traditionelle Lehrberuf Präparation wurde modernisiert. Fachkräfte fertigen und restaurieren Tierpräparate für Museen, Unterricht, Forschung oder private Aufträge. Neben Anatomie, Konservierung und naturgetreuer Gestaltung können heute auch fertige Körpermodelle und 3D-Druck Teil des Arbeitsprozesses sein.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie biologische Genauigkeit, künstlerische Arbeit und Geduld verbinden. Ein Schnuppertag ist hier besonders wichtig: Der reale Umgang mit toten Tieren, chemischen Stoffen und langen Detailarbeiten unterscheidet sich deutlich von einer rein kreativen Vorstellung des Berufs.

6. Tierpflege: Mehr Artenschutz, Beobachtung und Dokumentation

Die Tierpflege ist seit Juli 2026 nach Kompetenzbereichen neu gestaltet. Artenschutz und neue Anwendungen werden stärker berücksichtigt. Zum Berufsalltag gehören nicht nur Füttern und Pflege, sondern auch Verhaltens- und Gesundheitsbeobachtung, Dokumentation, Reinigung und Desinfektion, Tiertransporte, Instandhaltung von Unterkünften sowie die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen oder tiermedizinischen Fachkräften.

Passt zu Ihnen, wenn: Sie verlässlich, körperlich belastbar und aufmerksam sind und auch Routinen, Hygiene und Wochenenddienste akzeptieren. Tierliebe ist eine gute Motivation, ersetzt aber nicht die Bereitschaft zu Reinigung, Sicherheitsregeln und genauer Dokumentation.

Acht weitere Lehrberufe: Was seit Juli aktualisiert ist

Drei Ausbildungsversuche werden reguläre Lehrberufe

Assistent/in in der Sicherheitsverwaltung, Eventkaufmann/-frau und Industriekaufmann/-frau wurden nach positiver Evaluierung in die Regelausbildung übergeleitet. Für Lehrstellensuchende schafft das mehr Planungssicherheit: Die Berufe sind nicht mehr nur befristete Versuche. Das sagt jedoch noch nichts über die Zahl der offenen Plätze in einer Region. Suchen Sie gezielt nach Betrieben, die genau diesen Lehrberuf registriert ausbilden.

Backtechnologie wird dauerhaft verankert

Backtechnologie wurde 2019 als Ausbildungsversuch eingeführt und wird nun Regellehrberuf mit neuer Prüfungsordnung. Der Beruf ergänzt die klassische Bäckerei um Produktionstechnik, Qualitätssicherung, Laboranalysen und technologische Kenntnisse. Wer Lebensmittelhandwerk mag, aber auch größere Anlagen und standardisierte Prozesse interessant findet, sollte beide Lehrberufe im Schnuppern vergleichen.

Zwei Ausbildungsversuche werden verlängert

Bahnreise- und Mobilitätsservice sowie der Tunnelbau-Schwerpunkt der Tiefbauspezialisierung laufen vorerst zwei Jahre länger. Beim Mobilitätsservice sollen weitere Anpassungen des Berufsbildes erarbeitet werden. Beim Tunnelbau verhindert die Verlängerung eine Lücke, während mehrere Baulehrberufe neu gestaltet werden. Eine Verlängerung ist nicht dasselbe wie die endgültige Überleitung in einen Regellehrberuf; fragen Sie deshalb nach der konkreten Eintrittsmöglichkeit und dem Ausbildungsplan.

Drei Lehrabschlussprüfungen werden praxisnäher geordnet

Bei Friseur/in (Stylist/in), Backtechnologie und Konditorei wird die Prüfungsordnung geändert. Für Friseurinnen und Friseure nennt das Ministerium vier Gegenstände: Basiskompetenzen, Farbveränderung und Haarschnitt, Damenservice sowie Herrenservice. Wer bereits in Ausbildung ist, sollte nicht aus einer allgemeinen Übersicht ableiten, welche Prüfungsfassung persönlich gilt. Eintrittsdatum und Übergangsregeln können entscheidend sein; verbindliche Auskunft gibt die zuständige Lehrlingsstelle.

Was die Änderungen für Ihre Berufswahl bedeuten

Ein moderner Name macht einen Lehrberuf nicht automatisch passend. Umgekehrt kann ein traditionelles Berufsbild technisch anspruchsvoller sein, als es von außen wirkt. Nutzen Sie das Paket als Anlass, den tatsächlichen Arbeitsalltag genauer zu prüfen.

  1. Tätigkeiten statt Titel vergleichen: Wollen Sie montieren, beraten, gestalten, diagnostizieren, dokumentieren oder mit Tieren arbeiten?
  2. Modul oder Schwerpunkt festlegen: Ein Betrieb muss nicht jede mögliche Spezialisierung anbieten. Fragen Sie nach der konkreten Eintragung im Lehrvertrag.
  3. Arbeitsumgebung erleben: Werkstatt, Baustelle, Labor, Tierunterkunft und Veranstaltungsbetrieb stellen unterschiedliche Anforderungen an Lärm, Wetter, Körperarbeit und Arbeitszeiten.
  4. Digitalen Anteil prüfen: Fragen Sie, welche Messgeräte, Diagnoseprogramme, CAD-Systeme oder Dokumentationswerkzeuge Lehrlinge verwenden.
  5. Ausbildungsqualität prüfen: Wer ist Ausbilder, wie läuft die Einschulung, wann werden Lehrlinge selbstständig und wie wird auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet?
  6. Weg und Berufsschule einplanen: Bei seltenen Berufen kann ein weiter Anfahrtsweg oder geblockter Berufsschulunterricht entstehen.

The AMS führt derzeit 229 anerkannte Lehrberufe beziehungsweise 329 Varianten, wenn Schwerpunkte und Hauptmodule mitgezählt werden. Rund 80 Prozent der Lehrzeit finden im Betrieb und 20 Prozent in der Berufsschule statt. Gerade deshalb ist nicht nur die Verordnung wichtig, sondern auch die Qualität des konkreten Lehrbetriebs.

Acht Fragen für Schnuppertag und Bewerbungsgespräch

  1. Unter welcher exakten Berufsbezeichnung wird mein Lehrvertrag eingetragen?
  2. Welches Hauptmodul oder welcher Schwerpunkt wird tatsächlich ausgebildet?
  3. Welche neuen Inhalte aus der Ausbildungsordnung kann ich im Betrieb praktisch lernen?
  4. Mit welchen Maschinen, Messgeräten und digitalen Werkzeugen arbeiten Lehrlinge?
  5. Wer betreut mich im Alltag, und wie oft bekomme ich Feedback?
  6. Wo befindet sich die Berufsschule, und erfolgt der Unterricht wöchentlich oder geblockt?
  7. Wie bereitet der Betrieb auf die Lehrabschlussprüfung vor?
  8. Welche Übernahmemöglichkeiten und Weiterbildungen gibt es nach dem Abschluss?

Rechtlich muss ein Lehrvertrag einen anerkannten Lehrberuf betreffen und vom Betrieb bei der Lehrlingsstelle zur Eintragung angemeldet werden. Die WKO erläutert die rechtlichen Eckpunkte des Lehrvertrags und die Aufgaben der Lehrlingsstellen. Lassen Sie sich mündliche Zusagen zu Schwerpunkt, Ausbildungsort oder Zusatzmodul möglichst klar im Vertrag beziehungsweise in ergänzenden Unterlagen bestätigen.

Drei Entscheidungssituationen aus der Praxis

Technikinteresse, aber noch kein klarer Schwerpunkt

Eine Schülerin interessiert sich für Fahrzeuge, schwankt aber zwischen Karosserie, Diagnosetechnik und Elektromobilität. Statt nur nach „Autowerkstatt“ zu suchen, vergleicht sie Betriebe nach dem künftigen Fahrzeugtechnik-Schwerpunkt, besucht zwei Schnuppertage und fragt nach Hochvolt- und Assistenzsystemen. So entscheidet sie auf Basis der realen Ausbildung statt eines alten Berufsbildes.

Praktisches Arbeiten mit Klimanutzen

Ein Schulabgänger möchte handwerklich arbeiten und interessiert sich für Energiewende. In der Installations- und Energietechnik vergleicht er „Wasser und Wärme“ mit „Lüftung“ und prüft, ob der Betrieb später Klima- und Automatisierungstechnik anbietet. Der Bezug zu Nachhaltigkeit entsteht nicht durch den Titel allein, sondern durch konkrete Anlagen, Projekte und Lernmöglichkeiten.

Kreativer Beruf mit wenigen Ausbildungsorten

Eine Bewerberin entdeckt Glasmalerei und Gravur. Die neue Bündelung hält diese seltenen Wege offen, doch regional gibt es nur wenige Betriebe. Sie klärt deshalb zuerst Lehrstelle, Berufsschule und Schwerpunkt, bevor sie Wohn- oder Pendelpläne macht. Ein breiter Alternativplan mit Glasbautechnik oder einem verwandten Gestaltungsberuf verhindert, dass die Berufswahl an einem einzigen Platz hängt.

So gehen Sie jetzt konkret vor

  1. Wählen Sie aus den 14 Berufen höchstens drei aus, deren Tätigkeiten zu Ihren Interessen passen.
  2. Lesen Sie Berufsprofil und Anforderungen im AMS-Berufslexikon, nicht nur kurze Inserattexte.
  3. Suchen Sie aktuelle Lehrstellen und kontrollieren Sie die exakte Berufsbezeichnung.
  4. Vereinbaren Sie einen Schnuppertag und nehmen Sie die acht Fragen aus diesem Artikel mit.
  5. Vergleichen Sie mindestens zwei Betriebe nach Lerninhalten, Betreuung, Arbeitsweg und Übernahmechance.
  6. Prüfen Sie vor Unterschrift Berufsbezeichnung, Schwerpunkt, Lehrzeit, Ausbildungsorte und Eintrittsdatum.

Unser Leitfaden Lehrstellen in Österreich finden unterstützt bei Suche, Schnuppern und Bewerbung. Wer technische Wege bisher nicht in Betracht gezogen hat, findet im Beitrag Women in technology Programme und Orientierungsmöglichkeiten. Den größeren Zusammenhang zwischen Energiewende und Qualifikationen erklärt unser Überblick zu Green Jobs.

FAQ zum Lehrberufspaket 2026

Muss ich bis 2027 mit der Bewerbung warten?

Nein. Lehrstellen in den bisherigen Berufen können weiterhin relevant sein. Entscheidend ist, unter welcher Ordnung und Bezeichnung der konkrete Eintritt erfolgt. Fragen Sie Betrieb und Lehrlingsstelle, wie ein Starttermin rund um den 1. Jänner 2027 behandelt wird.

Wechselt ein laufender Lehrvertrag automatisch in die neue Ordnung?

Das lässt sich nicht pauschal aus der Paketübersicht beantworten. Die jeweilige Verordnung enthält Übergangsbestimmungen. Lassen Sie Ihren Eintrittstermin und registrierten Lehrberuf von der zuständigen Lehrlingsstelle verbindlich prüfen, bevor Sie Änderungen annehmen.

Ist ein Spezialmodul garantiert verfügbar?

Nein. Ein Modul in der Ausbildungsordnung bedeutet nicht, dass jeder Betrieb es anbietet. Der Betrieb muss personell und sachlich dafür geeignet sein. Fragen Sie konkret nach Ausbildungsberechtigung, Lernstationen und Eintragung.

Sind modernisierte Lehrberufe automatisch besser bezahlt?

Nein. Das Lehrlingseinkommen richtet sich grundsätzlich nach dem anwendbaren Kollektivvertrag, nicht danach, wie neu die Ausbildungsordnung ist. Vergleichen Sie daher Berufsinhalt, Branche, Kollektivvertrag und Entwicklungsmöglichkeiten getrennt.

Fazit: Neue Ordnung, aber die Betriebsqualität bleibt entscheidend

Das Lehrberufspaket 2026 bringt Elektromobilität, Gebäudeautomatisierung, Nachhaltigkeit, digitale Planung und moderne Prüfungsformen stärker in die duale Ausbildung. Gleichzeitig sichert es seltene Handwerke und überführt bewährte Ausbildungsversuche in reguläre Berufe. Für Bewerber ist das eine Chance, genauer hinzusehen: Wählen Sie nicht nur einen Namen, sondern einen Betrieb, der den gewünschten Schwerpunkt glaubwürdig, vollständig und gut betreut vermittelt.

Sources and further information